// Der von Georg Maschinentechnik entwickelte Edge Data Analyzer EDA trägt der Langlebigkeit von Pressen und Werkzeugmaschinen Rechnung und öffnet so die Chance, "gewachsene" Presswerke und andere Maschinenhallen zu digitalisieren.

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Der EDA steht dabei nicht im Wettbewerb zu übergeordneten Systemen wie SCADA, MES oder ERP, deren Schwerpunkt die Verarbeitung unterschiedlicher Daten unterschiedlicher Quellen auf einer übergeordneten Ebene ist.

// Der EDA steht auch nicht im Wettbewerb zu Systemen der Prozessdatenanalyse und Presskraftüberwachung, die meist ihren Fokus auf hochfrequente Vorgänge Hub für Hub haben.

// Der EDA ist aber auch kein einfacher Datensammler für einen Cloudanschluss.

// Der EDA ist weit mehr als ein „Condition Monitoring System“.

// Der EDA bereitet die Daten jeder Presse jeden Fabrikats und Alters mit von einem Pressenbauer programmiertem spezifischem Wissen auf und entwickelt an der Maschine bereits Prognosen und zeigt diese an. Im Mittelpunkt steht die Kommunikation im Sinne der Cyber-Physischen Systeme, die ein Bestandteil der Industrie 4.0 sind.

// Besonders vorteilhaft ist der EDA für mittelständische Fertigungen, die ohne übergeordnete Systeme erste Erfahrungen im Umfeld von Industrie 4.0 machen sowie Nutzen heben möchten. Im Falle bestehender übergeordneter Systeme erzeugt der EDA ausfallsicher die gleichen Nutzen und leitet zusätzliche sowohl Rohdaten als auch aufbereitete Daten an die übergeordneten Systeme.

// Dabei zielt das Geschäftsmodell von Georg Maschinentechnik NICHT auf ein Geschäft mit den Daten. Georg Maschinentechnik verkauft den Edge Data Analyzer und programmiert kundenspezifische Anpassungen für eine digitale Zukunft unserer Kunden.



Hardware

Es gibt für den EDA zwei Hardware-Ausführungen.


// EDA-G   Lasergesintertes Gehäuse und Hardware von Georg Maschinentechnik (linkes Bild) für Steuerungen ohne Siemens S5 bzw. Siemens S7

// EDA-S   Hardware von Siemens (rechtes Bild); Der EDA-S hat im Standard einen Netzwerkanschluss und optional ein IO-Modul für 5 DI, 2 DO, 2 AI und keine analogen Ausgänge


Software

Es gibt für Software ebenfalls 2 Varianten.

// EDA-P   Zusätzlich zu den allgemeinen Softwarebausteinen hat diese Lösung pressenbezogene Funktionsbausteine für zusätzliche Nutzen

// EDA-M   Unterstreicht die Anbindung jeder Art von Maschine mit reduziertem Nutzen gegenüber der Lösung für Pressen


Peripherie

Der EDA kann an das analoge und digitale Umfeld angepasst werden.

Es gibt Anbieter von MES-Systemen (Manufacturing Execution System), einer Weiterentwicklung des DNC-Ansatzes, die die Daten von Maschinen unzensiert sammeln und auf der Leitebene oder in der Cloud analysieren. Diametral gegenüber stehen die Bemühungen der Sensorhersteller, Wertschöpfung der Datenanalyse und Aufbereitung in den Sensor zu legen und über intelligente Bussysteme (I/O Link) zur Anzeige bzw. zur weiteren Analyse zur Verfügung zu stellen. Georg Maschinentechnik schließt mit dem Edge Data Analyzer die Lücke zu diesen Ansätzen.

Die Aufnahme, Analyse und Abspeicherung der Daten erfolgt autark „on the edge“. Es ist also weder eine Verbindung zum Internet noch eine Verbindung zum Firmennetzwerk notwendig. Mit steigender Integration in die IT-Infrastruktur jedoch, wächst auch die Anzahl an Komfortfunktionen des EDA. So können beispielsweise zustandsgesteuerte Ereignisse mit einer Auswahl von Benutzer und Gruppen kommuniziert werden. Hinzu kommt, dass auf verschiedene Kommunikationskanäle zurückgegriffen werden kann. Ob z.B. als Push-Nachricht auf der Weboberfläche oder als E-Mail spielt dabei keine Rolle.

Ist ein übergeordnetes System in einem Unternehmen implementiert, so können wahlweise die Rohdaten als auch Analysedaten an diese Systeme gesendet werden. Dies geschieht beispielsweise über die OPC-UA Schnittstelle oder XML. Infolge des integrierten Webservers des EDA sind Mehrfachanmeldungen und Fernzugriff möglich, solange die Firewall des Unternehmens diese zulässt.